Am Freitag, den 27. September fand in Tamsweg eine Veranstaltung zum Thema âSicherheit im öffentlichen Raumâ statt, organisiert vom Lungauer Frauennetzwerk in Kooperation mit der Polizei Tamsweg. Die ReferentInnen Sarah Dankl und Ernst Höllwarth informierten 17 TeilnehmerInnen ĂŒber wichtige Aspekte der KriminalitĂ€tsprĂ€vention.
Die Veranstaltung stellte drei zentrale SÀulen der PrÀvention vor:
Dabei wurde betont, wie wichtig es ist, aktiv gegen Gefahren vorzugehen, bevor sie eintreten. Gewaltschutzzentren, AufklĂ€rung ĂŒber InternetkriminalitĂ€t sowie Programme zur Gewalt- und SexualprĂ€vention standen im Mittelpunkt der Diskussion.
Ein wesentlicher Aspekt war die Antizipation, also die FĂ€higkeit, potenzielle Gefahren frĂŒhzeitig zu erkennen und entsprechend zu handeln. Dankl erlĂ€uterte, dass die richtige Vorbereitung und Selbstschutz entscheidend sind, um in kritischen Situationen angemessen reagieren zu können. Die Teilnehmer wurden ermutigt, ihre eigenen FĂ€higkeiten und Grenzen realistisch einzuschĂ€tzen, um im Ernstfall handlungsfĂ€hig zu bleiben.
Besondere Aufmerksamkeit erhielt die GewaltprÀvention im privaten Bereich, da viele Gewalttaten in den eigenen vier WÀnden geschehen. Es wurde darauf hingewiesen, dass Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen entscheidend sind, um eigene Grenzen zu setzen und zu wahren. Die Referenten appellierten an die Zuhörer, Konflikte offen anzusprechen und nicht wegzusehen, insbesondere wenn sie Zeugen von hÀuslicher Gewalt werden.
Ein weiterer wichtiger Punkt war die Sensibilisierung fĂŒr K.O.-Mittel, die hĂ€ufig in sozialen Einrichtungen missbraucht werden. Die Referenten warnten vor den Gefahren und betonten, wie wichtig es ist, in solchen Situationen Hilfe zu suchen und aktiv zu handeln.
Die Veranstaltung endete mit dem Aufruf, sich gegenseitig zu unterstĂŒtzen und in schwierigen Situationen nicht allein zu bleiben. âHilfe anbieten und zeigen, dass man da ist, kann Leben rettenâ, schlossen Dankl und Höllwarth. Die Polizei Tamsweg setzt auf AufklĂ€rung und Dialog, um das SicherheitsgefĂŒhl der BĂŒrger zu stĂ€rken und ein gemeinsames Miteinander zu fördern.